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Woher ich meinen Antrieb nehme …

Was genau treibt mich an? Das frage ich mich manchmal auch. Und vor allem ist nicht jeden Tag alles gleich. Einen Scheiß ist es manchmal.

Es gibt Tage, an denen mir nicht die Sonne aus dem Arsch scheint. Jedenfalls nicht so ganz …

Tage, die sich schwerer anfühlen, als mir lieb ist. Dann gelingt es mir nicht sofort den Schalter zu finden, der mich begreifen lässt, dass Leben leben ist.

Eine Art Sinuskurve. Nur blöd, dass ich das manchmal in dem Moment nicht sofort so sehen kann. Zumal ich ein physikalisches Genie war. Das mit der Sinuskurve hatte ich damals verstanden. 😉

Die Vision, wie es sein soll. Die Vision eines höherwertigen Ziels. Die Bilder davon, die ich in meinem Kopf entstehen lassen kann. Wenn auch nicht sofort. Diese bilden mein Fundament, so dass ich mich zwingen kann, immer wieder meine gewohnte Kompfortzone zu verlassen. Einen Schritt weiter zu gehen, als ich in dem Moment gerade möchte/kann/will.

Und wer sagt, was und wo meine Grenze ist? Wer legt das fest? Wo ist 100 %?

Gewohntes zu verlassen und einen oder mehrere Schritte weiter zu gehen, dazu brauch ich immer wieder außergewöhnliche Kraft. Und das heißt für mich manchmal kämpfen. Kämpfen gegen „Utz“, meinen Schweinehund. Schnell einen Entschluss zu treffen, und DURCH zu gehen. Und immer wieder das Bild im Kopf, wie sich das Gelingen nachher anfühlt. Wie der Stolz sich breit macht, über mich hinaus gewachsen zu sein.

Und ich bin so sicher. Nur so gelingt Weiterentwicklung und das Vertrauen in uns, dass wir die Dinge, die wir im Leben zu leben haben, gut hinbekommen. OHNE wegzurennen. Und ohne zu fliehen, was sich auch mal herausfordernd anfühlt.

Bilder, die mich bewegen lassen:
– lachende und zufriedene Menschen, die mit mir zusammen jeden Tag ein bisschen mehr sind und selbst sein wollen.
– von Weinen zum Lachen resilienter werden durch Gemeinschaft und Vertrauen.
– im Ziel ankommen: nach einem Triathlon, nach einer langen Lauf- oder Schwimmeinheit, nach meinem Marathon.
– das Gefühl sehr früh morgens wach und klar den Tag zu beginnen.

Antrieb und Motivation sind keine ererbten Vermögen. Antrieb und mentale Kraft gibt es nicht im per se. Sie sind tagaktuell und nicht auf den nächsten Tag übertragbar. Und wir können am Abend nichts davon ansparen. Beginnen jeden Tag neu.

Das Gute. Jeder kann sich diese Fähigkeiten aufbauen. Es geht darum, anzufangen. Schritt für Schritt.

Und ist der Schüler bereit, erscheint der Lehrer. Jeden Tag von Neuem. Und in unterschiedlichen Gewändern. Wir dürfen diese Menschen sehen und annehmen.

Und anerkennen, dass wir alle fehlbar sind. Das ist die Kunst, die Dinge auf den Weg zu bringen. Anzuerkennen, dass wir manchmal oft die Draufsicht und Begleitung von außen in einer Gemeinschaft dringend brauchen. Um uns zu entwicklen. Jeden Tag. Jeden Monat. Ein ganzes Leben lang.

Das gelingt mir nicht jeden Tag. Meistens jedoch. Ich arbeite daran. Meistens. :-))))

Gemeinsam Regeln brechen und auf Widerstände scheißen. Antrieb und Veränderung heißt Regelbruch. Alles andere gibt es schon.

Anders. Läuft.
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