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Was bleibt, wenn fast nichts mehr zu bleiben scheint …

Dankbarkeit. Und Demut. Die Besinnung auf den Sinn der eigenen Existenz. Wesentliches wieder neu erkennen. Mich in Selbstführung üben …

Ich kann in meinem Leben wohl doch nicht alles selbst “gestalten” und kontrollieren. Schade eigentlich. Das darf ich im Moment hautnah erleben. Und ist doch alles, was gerade ist, jetzt genau hier, weil ich es in der Vergangenheit selbst erschaffen habe. Meine Verantwortung. Zu 100 Prozent.

Meine Gedanken schaffen meine Realität. Nein, nicht nur. Aber zu einem nicht unerheblichen Teil. Wenn ich an mir zweifle und es mir an Vertrauen fehlt, dass alles gut ist, wie es im Moment ist (und allein der Glaube fehlt mir noch ;-)), mein Empfinden von Leiden, zudem auch meine Emotionen gehören, mein Denken bestimmen, dann ist es ein untrügliches Zeichen dafür, auf welchen Weg sich mein Leben gerade zu machen scheint. Und dann auch machen wird.

Nur …? Ist es dann auch der richtige Weg?

Im Moment lehrt mein Leben mich wieder, mich meinen inneren Feinden zu stellen. Die Art, wie ich zur Zeit auf meine Lebens”umstände” reagiere, bestimmt, ob ich mein Dasein als glücklich oder unglücklich erlebe. Meine Gedanken erschaffen die Welt, in der ich lebe. Ist so. Das kann ich fühlen.

Ohne innere Abrüstung gelingt mir keine äußere Abrüstung. Durch die Abrüstung meiner eigenen Erwartungshaltungen, durch das Ausbrechen aus meinem Gedankenkarussell und das BEWUSSTE Ausrichten meines Lebens auf echte Werte, die meiner Existenz einen Sinn verleihen, lege ich den Weg neu fest.

Die Dinge sind wie sie sind und nicht so, wie ich sie gern hätte. Klingt komisch, ist aber so.

Die schönsten Schmuckstücke, die wir besitzen, sind Liebe und Mitgefühl. Und wenn ich überlege, was mich glücklich macht und mir Wohlbefinden verschafft, dann wird mir bewusst, dass mein Gefühl des Glücks davon abhängt, wie weit ich meine Qualitäten als Mensch entwickelt habe. In welcher Weise ich vermag Räume zu schaffen, in denen mit mir und anderen Menschen ein “mehr” sein kann. Sein darf.

Das größte Glück empfinde ich heute, dass es Menschen in meinem Leben gibt, die geben. Ohne die Erwartung einer Gegenleistung.

Danke an das beste Team der Welt. Ihr seid großartig. Es ist wundervoll, was wir gemeinsam schaffen. Danke, dass Ihr mich auch manchmal “aushaltet”. 😉
Danke Katrin und Ronny … Ohne Worte.

Ihr seid wundervoll. Danke!! (Manuela und Julia fehlen).

 

Aus meinem tiefsten Herzen danke ich Andreas, der mir bedingungslos Rat gibt und auf die Dinge immer wieder neu schaut. Und das so geschickt, dass ich immer wieder überrascht bin, was möglich ist.

Und Piet, Du zeigst mir, was möglich ist, wenn Leben geben ist. Gut sein zu mir und auf mich acht geben und erst dann kann es gut gelingen, mich dem zu widmen, was ist. Ich bin sehr dankbar, dass ich dabei bin.
Bei gotorun.

Danke Brigitte, dass ich Dir begegnen durfte.

Danke mein Kind, dass Du es mit mir aushältst. Ha ha!! Aushalten musst. Ich bin ja Deine Mutti. 🙂 <3


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Freude lässt sich erlernen. Übe ich mich wieder darin! Immer wieder. Der entscheidende Punkt zufrieden zu sein, ist mit dem zufrieden zu sein, was ich im Augenblick habe. Was im Augenblick ist. Dieser Blick erlaubt mir, mich wieder mehr in Gelassenheit zu üben. Üben! Das ist das richtige Wort, damit es gelingen kann. Und in die Zukunft kann ich nicht schauen. Das ist gut so. Kann ich doch heute die Grundlagen legen. Im Körper und im Geist.

Schreiben ist wie Therapie. So, jetzt geht ‘s besser.

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4 Kommentare

  1. Liebe Astrid, ich habe noch nie – wirklich noch nie – irgendetwas im Internet gepostet oder kommentiert, weil ich mir eigentlich die Menschen aussuchen möchte, denen ich meine Gedanken anvertraue. Aber Deine Artikel sind so inspirierend, dass ich jetzt soweit bin und eine Ausnahme mache. Natürlich könnte ich Dir das alles auch sagen, aber ich versuche es einfach mal auf diese Weise. Fällt mir leichter 😉
    Du bedankst Dich ganz oft bei den Menschen, die Dein Leben begleiten. Deshalb will ich auch einmal DANKE sagen: für Deine vielen klugen Gedanken, für Deine Ehrlichkeit und Offenheit, für Deine Empathie. Für Deine Art, Deine Vergangenheit hinter Dir zu lassen, Dein Leben neu zu ordnen und den Alltag zu meistern, empfinde ich großen Respekt. Auch wenn ich manchmal ein bißchen Angst um Dich habe. Deine Offenheit macht Dich ja auch verletzbar…
    Pass auf Dich auf, beste Chefin ever!

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    • Liebe Andrea, Deine Worte und Gedanken empfinde ich sehr bedeutsam. Für mich. Ich bin berührt, dass Du dies hier auf meinem Blog einfach mal getan hast. Danke. 🙂
      JA, und ich bin auch dadurch verletzbar. ABER, wenn ich durch meine Gedanken, mein Erleben andere Menschen “erreiche”, Mut machen kann und vielleicht auch inspirieren kann, dann teile ich mein Leben auf eine feine Art und Weise. Und ich habe nicht umsonst “gelebt”. Ich pass auch mich auf. Und zur Not habe ich ja beste Menschen in meinem Leben, die mir einfach mal raten, ein Thermometer zu kaufen … 🙂 <3 Ich pass auf. Danke!

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  2. Liebe Astrid,
    immer wieder mal lese ich deine Postings und freu mich heute umso mehr diesen Artikel zu lesen.
    Ja, was bleibt ist Dankbarkeit und Demut und die Besinnung ein Mensch zu sein, mit all seinen Facetten in den Hoch und Tiefs des Lebens,..

    Danke

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    • Lieber Torsten,
      ich freue mich sehr über Deine Worte. … mit allen Facetten im Hoch und Tief. Immer wieder merke ich, dass “Kalendersprüche” lesen und in den Untiefen des Lebens diese zu fühlen, zwei komplett verschiedene Dinge sind. Und so werde ich wohl ein lebenlang eine Übende sein.
      Ich danke Dir sehr.

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