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Warum wir so oft von Anderen geführt werden …

… und uns dabei eben nicht die Sonne aus dem Allerwertesten scheint. Im wieder stellte ich fest, dass andere Menschen mein Denken bestimmten. Und manchmal immer noch bestimmen. Unbewusst.

War ich doch Teil einer gesichtslosen Masse wandelnder Verdauungstrakte, die Plattheiten anderer Menschen annimmt und glaubte, es sei meine eigene Meinung.

Dabei geht es mir nicht um die Menschen, die mich in meinem Leben als Partner oder Freund begleiten. Oder um mein Kind. <3

Da entscheide ich bewusst, was mich in diesem Zusammensein inspiriert.

Wenn ich materielle Bedürfnisse habe, die über ein gesundes Maß hinaus gehen, bin ich Sklave.

Wenn ich auf fremde Erfahrungen angewiesen bin, bin ich Sklave.

Wenn ich will, dass jemand anderer meine innere Überzeugung bestimmt, bin ich Sklave.

Will mich jemand bewahren, verteidigen, oder gar mir den Weg weisen, ist das geistige Sklaverei.

Denke und fühle ich selbst, mein Ohr an meiner Seele, bin ich der Hüter meines Lebens. Was mir im Übrigen viel besser gelingt, seit ich keinen Fernseher mehr habe. Und mein Radio weitgehend aus ist.

Ein Mensch jedoch, der seine Umwelt nur nachahmt, wird ein Stück Vieh in dieser großen Herde.

Unser Feind Nummer eins ist das Bedürfnis nach fertigen Ratschlägen, der Wunsch nach fertigen Handlungsanweisungen für alle Fälle das Lebens. Und dabei kann man so wundervoll die eigenen Verantwortung abgeben. :-/

Wie ich heute darauf komme? Ich sah vorgestern Bücher, die mich doch sehr nachdenklich gemacht haben. Auf welchem Weg wir wieder und immer noch unterwegs sind.

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Und noch besser:

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DAS KANN NICHT KLAPPEN. Und verstärkt dann noch mehr unser Leid, WEIL es nicht geklappt hat. Eine Abwärtsspirale.

Und sonst würde doch auch eine “14-Tage-Brigitte-Diät” funktionieren. Oder die “Hinweise” auf den Zigarettenpackungen ihre Wirkung zeigen. Eine Milliardenindustrie lebt davon, das es nachhaltig eben nicht gelingt.

Die Kunst meiner eigenen Wahrnehmung und des eigenen Denkens ist mir seit einiger Zeit eine zuverlässigere Stütze im Leben als hunderte Bücher und Seminare mit guten Ratschlägen, die eh nicht funktionieren. Auch und gerade, wenn es mal wieder kräftig ruckelt, im Gebälk meines seelischen Fundaments.

Davon und von vielen verstaubten Büchern, kann ich aus eigener Erfahrung wieder ganze Bücher schreiben. 😉

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Wenn man die Fragen lebt, lebt man auch eines fernen Tages in die Antworten hinein.

Unser emotionales Schutz- und Abwehrsystem kann nicht einfach durch Klopfen, Akkupunktur, Hypnose oder durch das Lesen von Dummie-Büchern, die der eigentlichen Emotion entgegengesetzten mental konstruierten Glaubensformen, geheilt werden.

Solange die durch Lebenskonflikte ausgelösten Emotionen aus ihrer Verdrängung nicht herausgeholt werden, verdient sich die Bücher- und Seminarindustrie nicht nur dumm, sondern auch dämlich. Und sie kommen vor Lachen nicht in den Schlaf.

Wer in das Innere seiner eigenen Burg will, muss durch den verdammten Graben schwimmen. Manchmal auch mehrmals. Weiß ich. 😉

Alles ringsum verleiht Kraft oder aber lässt mich schwach werden. Ich habe immer die Wahl. Aber nur, wenn ich mich bewusst und radikal darauf einlasse.

In 99 Tagen ist der 43. Berlin-Marathon und vielleicht mein 6. Marathon.

Und ab sofort schreibe ich nur noch vom Laufen. 🙂 🙂 OmG …

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