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Warum wir die Falschen behandeln …

Unser Problem sind die „normalen“ Menschen. Beim gestrigen Mannschaftslauf mit gotorun ermöglichte mir ein langer Lauf im „Kommunikationstempo“ mal wieder eine gute Sicht auf die wirklichen Irren zu werfen.

Der Mensch, der psychisch krank ist, zeigt das. Er hat gewisse menschliche Dinge noch nicht so unterdrückt.
Damit kommt er leichter in Konflikt mit den Mustern unseres Systems.

Durch diesen Konflikt erzeugen diese Menschen Symptome. Glücklich der, der ein Symptom hat. Wie glücklich der, der einen Schmerz hat, wenn ihm etwas fehlt.
Fühlt der Mensch keinen Schmerz mehr und unterdrückt unbewusst angepasst seine Symptome, dann ist das für uns alle gefährlich.

Was dann folgt, ist die menschliche Entfremdung. Und der Schmerz und die Bedürfnisse des anderen können wir nicht mehr sehen und fühlen.

Wenn Macht und Kontrolle zur Regel unseres Handelns und im Umgang mit anderen Menschen wird, dann verraten wir unser Menschsein. Und wir verhindern letzendlich auch wirtschaftlichen Erfolg in Unternehmen.

Aus Macht- und Kontrollsucht heraus zu antworten und zu handeln führt unweigerlich in einen negativen Kreislauf von Konflikten, Wut und Ärger. Weit weg von Empathie. Und es verhindert das Gute im Menschen zu wecken, was per se immer da ist.

Nur schaffen es viele Menschen, dies zu ersticken. Durch autoritäre Willkür und Unmenschlichsein. Das führt dazu, dass diese Menschen in unserer Kultur nur kurzfristig erfolgreich sind.

Irgendwann fällt dieses Kartenhaus. Zunehmend auf der Seite wachsenden Ungehorsams.

Unser System ist krank. Wir sind zu viel angepasst. Haben das, was uns eigen ist, verlassen. Sind abhängig, dass wir alles dafür tun, um das System zu schützen.

Wie sonst lässt sich erklären, dass wir nach der Finanzkrise 2008 weiter machen. Als wäre nichts gewesen.

Und was ist unser System?
Unser System führt keine Kriege oder führt auch nicht auf unmenschlicheweise Firmen, in denen Menschen über Leichen gehen können.

Es ist der Mensch, der alles tut. Wir leben in einer Gesellschaft von notorisch unglücklichen Menschen, die ihr eigenes Selbstwertgefühl über die Unterdrückung anderer Menschen generieren. Muss besser werden, damit es anders wird.

Unser Wort kann Menschen verwandeln. Worte, die kränken, machen Menschen krank. Worte, die erniedrigen, bewirken im Menschen ein Gefühl der Wertlosigkeit. Worte können lähmen oder befreien. Sie können brechen oder aufrichten. Sie können ermutigen oder entmutigen, verletzen oder heilen, töten oder lebendig machen.

Achten wir auf unsere Worte und unser Tun. Das Wort, dass erbaut, lässt den Menschen wachsen.

Mitgefühl und Empathie lässt Räume schaffen, in dem wir Menschen wohnen können. Wie in einem Haus, in dem man eine Heimat gefunden hat. Ein heilsamer Lebensraum.

Gerade im Business, in Unternehmen und im Umgang mit allen Menschen, die uns umgeben.

Dankbar für unseren gestrigen Austausch während des Laufens, liebe Janina. 🙂

Zeichen der Zeit erkennen. Verantwortung für die Gesellschaft. Für uns. Auf einem Weg, der den Menschen befriedigt. Dann klappt ’s auch mit dem Erfolg in viel mehr Bereichen des Lebens.

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