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Warum ich deutsche Gründlichkeit liebe …

Ich kann es heute nur nicht so zeigen. Und ein Kaninchen möchte ich im Moment auch nicht sein. 🙂

Nahezu jeden Morgen hole ich mir vom Berliner Mauerweg meine Wildkräuter.

Das ist dann gleich auch meine fast tägliche Laufrunde. Bei gutem Rückenwind ca. 10 km und bei Gegenwind dann auch mal nur 5 km.

Immer mal werde ich dort von „Mitläufern“ oder Vorbeigehenden gefragt, ob ich Hasen zu Hause hätte. Nein, sage ich dann immer. Ich bin das Hässchen. 🙂

Das Erstaunen finde ich immer wieder großartig.

„Was? Das kann man essen?“ Kann man. Sogar sehr gut.

Heute morgen war ich also wieder auf dem Weg zum Grasen.

Und? Nix Grasen. Die deutsche Ordnung hat wieder zugeschlagen. Alles abgeholzt.

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Die Jungs waren auch noch oder wieder fleißig am Arbeiten. Ach, ich liebe es, wenn wir alles so ordentlich haben. :-/

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Ich habe dann kurz überlegt, ob ich ihm die Rasenschneidemaschine aus der Hand reiße und ihn umhaue. Und vielleicht kann er auch gar nichts dafür. Okay, dachte ich, ich lass es mal lieber und bin weiter gelaufen.

Löwenzahn wächst ja bekanntlich auch auf Beton. Mal gut, so bin ich doch noch pfündig geworden. Und meiner Tagesration an Löwenzahnsmoothie steht nichts im Wege. 🙂 Vielleicht wächst mir auch bald ein Puschelchen und lange Zähne …

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Läuft …

Auch wenn es gestern mal wieder sehr gerumpelt hat. Auf dem Boot meines seelischen Erlebens. Mein Leben war einfacher, als ich Jungs noch doof fand …

Und gleich zum Frühstück mit Sebastian Schmidt ins Veganz. Wie schön.

I think new. 🙂

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2 Kommentare

    • … das war es. Ich empfinde es immer wieder als schon nahezu berauschend, im Austausch Erkenntnissen zu erfahren, die es ohne diesen nie gegeben hätte. Nichts ist Zufall. Danke!

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