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Warum es gut ist, radikal zu sein …

… okay, für mich gut ist. “Radikal” kommt aus dem latainischen (radix) und bedeutet “Wurzel”, “Ursprung”. Das klingt mir sehr plausibel und nimmt dem deutschen Wort vielleicht etwas die Härte. Schade eigentlich.

Ich war gestern bei Antje und Ronny von www.einfachanfangen.net.

Mit meinen 47 Jahren bin ich nicht oft Menschen begegnet, die das l.e.b.e.n, was sie sagen und schreiben. Gestern war es mal wieder so.

Als ich halb zwölf bei strahlendem Sonnenschein im Löwenberger Land ankam – ja, ist noch Deutschland 😉 – bin ich Antje und Ronny vorher nur kurz und wenige Augenblicke bei der Rohvolution in Berlin begegnet. Geplant war, dass ich gegen 16 Uhr/17 Uhr wieder in Berlin sein wollte. Bei einer knappen Stunde Autofahrt sollte dies gelingen. Dachte ich …

Völlig geflasht verlies ich gegen 19:30 Uhr den Hof. :-0

So ein bisschen stolz bin ich schon auf mein Zeitmanagment. Sollte vielleicht mal Kurse geben, wie man Planungen in den Sand setzt und sich trotzdem oder gerade deswegen großartig fühlt.

Antje würde sagen: “Hat was mit Loslassen zu tun.” 🙂

Mich hat es sehr beeindruckt, mit welcher Einfachheit beide die natürliche Rohkost leben. Das kommt meinem Empfinden für die einfache Rohkost sehr nahe. Ich sah mich bestätigt und inspiriert.

Wir gingen sozusagen “grasen”. Herrlich. Löwenzahn-Stengel, Giersch und Blüten.

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Jaaaa!!! Und Bananeneis mit Giersch. Sehr sehr geil.

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Nur zwei Küchengeräte (Mixer und Entsafter). Kein Kühlschrank in Betrieb. Und es geht. Nicht nur bei mir.

Schon oft habe ich in der letzten Zeit gedacht, dass die natürliche Rohkostbewegung “verliert” und wir aufpassen müssen, dass die ganzen völlig überteuerten Pülverchen (Maca, Baobab etc.) uns eine “Must Have” vorgaukeln. Und andere Menschen vielleicht auch abschreckt.

Von regionaler und natürlicher Rohkost weit weg. Und eine milliardenschwere Industrie ist entstanden, die mit Nachhaltigkeit, Minimalismus und einer grünen chlorophyllhaltigen vital- und mineralstoffreichen lebendigen Nahrung nicht mehr viel zu tun hat.

Und wir haben über Loslassen gesprochen. Entscheidungen treffen zu können. Durch die Fähigkeit des Loslassens. Und woher die Angst kommt, die uns hindert, Entscheidungen zu treffen. Und über Vertrauen in uns selbst. Das alles richtig ist, wie es ist. Und über Demut. Über Resilienz. Warum manche Menschen sie haben und andere nicht. Und was das alles mit Entgiftung zu hat …

Ich liebe klare und radikal mutige Entscheidungen. Und die Mneschen, die das können. Das war mir noch nie wirklich fremd. Und es wird mir immer bewusster. Das ist gut so. 🙂

Wie und wann? Keine Ahnung. Und es gibt kein falsch.

Und ich kann mich mit Menschen verbinden, die auf dem Weg sind, einfach und klar zu leben. Es ist cool im gleich Teich zu schwimmen.

Der Weg endet nicht und ich bestimme zu jeder Zeit BEWUSST die Richtung. Aber erst wenn ich mir dessen bewusst bin. Einfache rohe pflanzliche Nahrung hilft. Ich weiß, hatten wir schon öfter. Und ich werde nicht müde, das immer wieder zu schreiben. 🙂

Dankbar und wieder inspieriert. Das ist toll.

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P. S. Ohne Facebook wäre all das nicht möglich. Unsere Chancen!!

4 Kommentare

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  3. Liebe Astrid,
    du bringst es auf dem Punkt. Krasser, knapper, radikaler Schreibstil. Ohne Schnörkel – wie ein natürliches Leben. Ich danke dir für die Begegnung. Von Herzen Antje 😉

    Antworten

    • Liebe Antje,
      vielen Dank für Deine Worte. Und ich freue mich schon sehr, wenn wir uns am Mittwoch wiedersehen.
      Es arbeitet sehr in mir. 😉 Und das ist schön.
      Bis “gleich”.
      Astrid

      Antworten

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