Artikel
0 Kommentare

Warum Donald Trump unser Spiegel und unsere Chance ist …

Das liegt an uns. Ich finde es gut, dass es heute so gekommen ist.
Klingt komisch. Ist aber so.

Warum bekommen AfD, Victor Orban, Marine Le Pen oder die Frauke von der AfD so viel Zuspruch, dass sie offenbar in der Lage sind, eine scheinbare Demokratie ins Wanken zu bringen?

Mittlerweile haben sich die rechtspopulistischen Bewegungen in einer m. E. besorgniserregenden Weise ausgebreitet. Von Moskau bis Washington.

Woher kommt dieser Schulterschluss von Menschen, die das bißchen Demokratie auch noch abschaffen wollen? Woher kommt die rückwärtsgerichtete Identitätspolitik? Und da ist es mir echt egal, wie die Figuren heißen.

In einer Zivilisation in der Menschen keine Chance sehen ihren ökonomischen Status jemals zu verbessern, in einer Zivilisation, in der sich 90 Prozent des materiellen Reichtums unter 10 Prozent der Menschen aufteilen, in einer Gesellschaft, in der Menschen Vollzeit arbeiten und dennoch nicht genug haben, um zu überleben, in einer Gesellschaft in der sich Menschen nicht als Individuen wahrgenommen fühlen und sich nicht als solche entfalten können, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich als Mitglieder einer polarisierenden Gruppe identifizieren und darüber definieren.

In einer Welt ohne Emphatie und ohne Mitgefühl haben wir alle Donald Trump verdient. Er ist unser Spiegel und im besten Fall unsere Chance. Die Chance darüber nachzudenken, wie wir alle unterwegs sind. Welche Mitverantwortung wir haben.

Erkenne die Zeit und der Kapitalismus bringt sich selbst zu Fall. Donald Trump scheißt uns über Bande ins Gehirn.

Wir werden gerade wachgerüttelt. Eine westliche Zivilisation voller Egomanen, die ihr Glück im entgrenzten Konsum finden. Narzissten, die auf gesellschaftliche Verantwortung scheißen. Trump ist UNSER Produkt.

Wir werden immer reicher. Reicher an emotionaler Verarmung.

JETZT sind wir alle gefragt. Und ich stell mir gerade vor, dass wir das in Deutschland zu den Bundestagswahlen 2017 noch toppen können. Frauke Petri wird Kanzlerin. So weit ist das nicht weg …

Akzeptieren wir die Wahl des amerikanischen Volkes. Und schauen wir nach vorn. Was können wir tun, um die Welt zu einer Besseren zu machen? Zu einer Welt von mehr Empathie und mehr Mitgefühl.

Fangen wir im Kleinen an. Mit der Art und Weise unseres Konsums. Mit dem Miteinander zu den Menschen, die uns umgeben. Leben und lieben wir in tiefem Respekt zu anderen Menschen. Liebevoll und achtsam.

Das geht. Versprochen.

Auch und gerade jetzt sind noch nicht alle Menschen der westlichen Welt bekloppt. Im Gegenteil. Sind wir nicht alle ein bißchen Amerika?
Holzauge sei wachsam.

2016_08_07_153137

.

Wir machen weltweit so lange genau so weiter, bis wir anders müssen. Und dann wird Neues gut gelingen können.
Anders lernen und bewegen wir uns nicht.

Rechner aus. WLAN aus.

Zukunft wir kommen.

Refugees Welcome!

Bildschirmfoto 2015-07-06 um 19.26.28

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


*