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Warum die Zukunft keine Bedrohung ist …

… und Versicherungen mein Leben auch nicht besser machen. Im Gegenteil.

Mein liebes Kind, wie wäre es, wenn wir sooft es geht …

einfach zusammensitzen können. Wir Zeit miteinander und füreinander haben. Und wir uns erzählen können, wie es uns geht. Wenn wir das wollen.

Ich Dir immer wieder erzählen kann von der große Reise meines Lebens.

Du mich mit Deinen Worten: “Ach Muuuuuttchen …” zum lachen bringst. <3

Oder Du mich anrufen kannst und mich fragst: “Was machst Du denn heute Abend??” Und ich Dir antworten kann: “Das, was Du gerade im Kopf hast.”! 😉

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Wie wäre es, wenn ich mir genau dafür Zeit nehmen kann?

Was wäre, wenn ich langsam und immer bewusster ein neues Verhältnis zu Menschen, die mir am Herzen liegen, und zu Dingen, die ich nicht mehr brauche, zur Natur und sogar zu meinem eigenen Körper und meinen Wünschen finden kann. Ich das Gefühl entwickeln kann, dass ich mit dem Anderen wirklich verbunden sein kann. Den Anderen erreiche. Durch meine Fähigkeit der wirklichen Präsenz.

Ich glaube, nein – ich bin fest davon überzeugt, dass dies nicht in unserem Optimierungs- und Leistungswahn instrumentell abrufbar ist. In einer Zeit, in der Zeit ein immer knapperes Gut wird.

Eine Voraussetzung dafür ist, dass ich in der Lage war und immer noch bin, meine Grundhaltung zum Leben zu überprüfen.

Ich habe mein Leben zurück erobert. Kann mir ein anderes Leben LEISTEN. Aber das hatten wir ja schon mal.

Es reist sich eben leichter mit weniger Gepäck.

Krass, ich bin endlich mehr als mein Besitz, meine Versicherungen und die Höhe des Geldes, welches ich “verdiene”.

Was ich noch an Kosten habe:

  • Miete und Strom
  • Mobiltelefon und DSL
  • Hundesteuer (Pflicht)
  • EINE auf das Wesentliche reduzierte Privathaftpflicht!!! Meine einzige Versicherung. FREU!! Versicherungen handeln mit der Angst – OHNE mich …

Und warum zahlen wir eigentlich so viel Geld dafür, obwohl wir hoffen, dass wir die Versicherung nie in Anspruch nehmen müssen? Zudem ist unser Angstgehirn scheinbar noch auf derselben Entwicklungsstufe wie vor vielen 100.000 Jahren. Das ist der Grund dafür, dass wir uns lieber gegen negative Dinge absichern, als uns auf positive Dinge vorzubereiten.

Und es wird alles dafür getan, dieses Angstniveau zu halten.

Die Fröhlichen und Unbeschwerten scheinen wohl ausgestorben zu sein.

ALSO: Reduzierte Kosten. Zeit zu leben.

Zeit, Dinge zu tun, die nicht von der Höhe meines Einkommens abhängig sind. Einer Arbeit nachzukommen, die meinen Interessen und Fähigkeiten entspricht, Verantwortung in unserer Gesellschaft zu übernehmen. Nachhaltig mein reduziert notwendiges Einkommen zu verdienen.

Mein Besitz und meine Kosten bestimmen nicht mehr meine Art zu leben.

Wo kämen wir denn hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir den hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.

Deshalb ist das eine Ende aber auch der Anfang eines anderen neuen Lebens. Eines leichteren Lebens.

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Ich bin weiterhin und vor allem jetzt viel krisensicherer auf die endlosen Wellen des Wandels in meinem Leben gefasst.

Die einzig wahre Falle ist, sich an irgendwas zu klammern. Was für eine große Lehre.

Rebellisch, neugierig und mit Lust auf Widerstand!

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  7. Hallo Astrid!

    Interessanterweise bin ich bei Deinem heutigen Beitrag, der mir total gut gefällt, wieder bei den Büchern gelandet, die ich gerade aussortiere. Du weißt schon, die Ratgeber.

    Deinen Anregungen folgend habe ich einfach weiter gemacht und immer wieder einige der Bücher weiter aussortiert.

    Und jetzt schließt sich der Kreis, denn irgendwie konnte ich manche Ratgeber wie z.B. Beziehungsratgeber nicht loslassen, weil was ist, wenn ich sie ja doch noch einmal brauche. Versicherung also gegen Beziehungsprobleme kann man sagen.

    Ich habe sie alle verschenkt, einfach weil ich nie wieder mit solchen Problemen zu tun haben will. Und wenn doch, werde ich sie heute anders lösen und dazu brauche ich diese Ratgeber nicht.

    7 Tage – 7 Bücher läuft noch immer weiter. Ich bin gespannt wohin es mich führt.

    lg
    Maria

    Antworten

    • Liebe Maria,

      ich finde Deine Analogie von Versicherungen und Ratgebern sehr sehr schön. Was ist, wenn ich es/sie doch noch brauche???
      Du hast recht. Und wenn, dann haben wir uns weiterentwickelt und haben andere Lösungswege als die “alten” Bücher …
      Sehr gelungen Dein Gedanke.
      Ich bewundere Deinen Langmut mit “7 Tage und 7 Bücher”. Mir ginge es zu langsam. Ich bin ein “jetzt oder nie Mensch”. Auch nicht immer gut! ;-)))

      Danke für Deine Worte.
      Astrid

      Antworten

      • Hallo Astrid!

        Und noch ein Gedanke, den ich heute mitnehmen darf: “…und wenn dann haben wir uns weiterentwickelt und andere Lösungen als die alten Bücher…”

        Super! Den behalte ich im Hinterkopf. Die neue Woche beginnt…

        lg
        Maria

        Antworten

        • Liebe Maria,
          ich glaube Einstein hat mal gesagt, das es Wahnsinn ist zu glauben, wenn wir immer das gleichen Scheiß (sorry for my French) und hoffen, das sich was ändert.
          Neue Wege werden bei mir durch anderes Tun und Denken, wie ich mit der Welt in Kontakt bin, begleitet. Und bei Dir auch. Was willst Du dann eigentlich mit dem ALTEN Zeug. Ich bin froh, das Du es genau nochmal auf den Punkt gebracht hast.
          Danke!!

          Antworten

          • Hallo Astrid!

            Dieses Zitat in abgewandelter Form wird in einem Film verwendet, den ich sehr mag.

            “28 Tage” falls Du ihn kennst

            lg
            Maria

  8. Liebe Astrid. …Wie wahr, das mit der Falle und dem festkrallen besonders. ..Wer sich an etwas oder jemanden fesrkrallt, wird untergehen.

    Und Versicherungen. ..hör mir bloß auf…wofür bezahle ich eine Rechtschutzversicherung und dann habe ich ein Rechtslage und die Versicherung zahlt nicht weil sie meint genau das würde aber nicht übernommen werden

    Drück dich

    Antworten

    • Liebe Jen,

      das mit unseren Versicherungen ist echt so ein Sache. Das Geschäft mit der Angst … Ich hätte nie gedacht, dass ich es mal schaffe nur noch eine Versicherung zu haben.

      Zum Thema Festhalten/Loslassen würde ich sogar noch einen Dchritt weiter gehen. Selbst physische Bilder ersetzen die Erinnerungen im Herzen nicht.

      Ich umarme Dich.
      Astrid <3

      Antworten

  9. Hallo Astrid,

    lese bzw. Verfolge Deinen Blog schon etwas länger , jetzt endlich mal ein schon lange überfälliges Lob, Deine Art und Weise so offen über das ,nein, sorry, über Dein Leben zu schreiben gefällt mir sehr gut, bin auf einen
    ähnlichen Weg.

    Herzliche Grüße
    Hope

    Antworten

    • Liebe Sylvia,
      es ist für mich das größte Geschenk, wenn ich Dich inspirieren kann. Und Du einen ähnlichen Weg gehen kannst. Das kann nicht jeder und schon gar nicht von jedem “leistbar”. Das mauss MAN sich irgendwie verdienen. Ich wünsche Dir gutes Gelingen und freu mich, wenn ich wieder von Dir lese.
      Bis dahin herzliche Grüße
      Astrid

      Antworten

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