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Die Kraft der richtigen Entscheidungen …

Gut zu entscheiden, heißt nicht immer nur JA zu etwas sagen. Sondern auch und vor allem NEIN zu sagen. Frühere Entscheidungen und Träume zu hinterfragen.

Keine Mitteldistanz, also kein halber Ironman UND kein Berlin-Marathon 2018.

Stattdessen, was mir am Herzen liegt und was mich bewegt.

  • 08.04.2018 Berliner Halbmarathon (21,095 km)
  • 03.06.2018 Berlin Triathlon, Olympische Distanz (1,5 km, 38 km, 10,1 km)
  • 09.09.2018 Erkner Triathlon, Olympische Distanz (1,5 km, 40 km, 10 km)

Angemeldet und bezahlt.

Das sind sehr realistische Ziele, die ich gut mit den anderen Dingen vereinbaren werde, die in meinem Leben bedeutsam geworden sind. Ich kann nicht auf allen Hochzeiten gleich gut tanzen. Ich nehme mir neuen Raum, um wichtige Dinge zum Gelingen zu bringen.

Und weiter:

  • Leben und Lieben
  • meine Enkelkinder
  • ENDLICH Hörbuch
  • “Aufgeblättert” … Karina, lass uns gemeinsam Gemeinsames tun!!! 🙂

Nein zu sagen, zu gegebenen Umständen und zu Zukunftsplänen, die mir zum Teil die Luft und die Zeit zum selbstbestimmten Handeln nehmen. Solche Entscheidungen verlangen extrem viel Ehrlichkeit zu mir selbst. Dafür muss ich manchmal auch einen Schlussstrich ziehen und mich von traumhaften Elfenbeinschlössern verabschieden. Zumindest erstmal für das Jahr 2018.

Und noch drei Fragen an mich:

  • Was ist mir wichtig und was muss ich verändern in meinem Leben, wenn ich ab 01.11.2017 nicht mehr untervermiete? Entsteht doch nicht nur räumlich Platz, sondern auch und vor allem Raum für Beziehung und Zusammensein.
  • Was hält mich zum Teil von meiner Handlungsfähigkeit ab, in gewissem Maße selbstbestimmt Zukunft zu gestalten?
  • Was muss ich ändern?

So lichtet diese Entscheidung mein Wirrwarr im Fühlen. Immer alles tun wollen. Am besten noch gleichzeitig. Ich bekomme einen klareren Blick auf die Dinge und die Menschen, die mir am Herzen liegen. Es gelingt mir nun etwas besser, mich auf das zu konzentrieren, was wirklich ansteht. Was mir bedeutsam ist.
Gar nicht so einfach … Und dann könnte es ja auch jeder.

Selbst die allerbesten Entscheidungen garantieren mir nicht, dass ich nicht doch ab und an mal darüber nachdenke, wie mein Leben mit einer anderen Entscheidung verlaufen würde. Der Konjunktiv ist eine merkwürdige Art, uns immer wieder in Frage zu stellen und Verantwortung nicht voll und ganz zu übernehmen.

Wenn alle Tage gleich sind, dann bemerkt man auch nicht mehr die großartigen Dinge, die einem im Leben widerfahren. Ich kann die Zukunft erahnen. Durch die Zeichen der Gegenwart. Wenn ich der Gegenwart Beachtung schenke, dann gestalte ich meine Zukunft. Ich muss es nur wahrnehmen.

Kleinere Brötchen im Sport backen. Prioritäten ändern sich. Und das ist gut so.

Entspannung macht sich langsam in mir breit. Eine Art der Befreiung. Unsicherheit weicht Vertrauen und Gewissheit. Und mit allen Konsequenzen. Gemeinsam Miteinander  zum Gelingen zu bringen, das braucht Raum, Zeit und die Fähigkeit freier Entscheidungen.

ICH  gestalte mein Leben. Her damit.
Kühner als das Unbekannte zu erforschen, kann es sein, das Gewohnte und Bekannte zu bezweifeln. Mit allen Konsequenzen.

Und Triathlon ist und bleibt eine Lebenseinstellung.

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P. S. Liebe Stefanie, Deine Worte nach Deiner Mitteldistanz beim Erkner-Triathlon hat mich nachhaltig sehr bewegt. Demut folgte. Danke dafür!!

 

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